Deutsche Rechtschreibung  und Typografie

Auch wenn die Duden-Redaktion als maßgebende Instanz in Sachen deutsche Rechtschreibung in den letzten Jahren dazu übergegangen ist, eine mehr deklarative als normative Aufgabe wahrzunehmen, ist dieser Paradigmenwechsel nicht als Abschaffung aller Verbindlichkeiten einer Rechtschreibung zu verstehen. Lediglich die Akzeptanz für unterschiedliche Schreibweisen wurde größer.

 

Was die allgemeinen sprachlichen Richtlinien anbelangt,  korrigieren wir in der Korrektorenstube grundsätzlich nach dem aktuell geltenden Rechtschreibkanon der Duden-Redaktion, sofern nicht gesonderte Sprachregelungen (zum Beispiel im Rahmen von Hausregeln) getroffen werden. Verbindlich ist derzeit die 26., völlig neu bearbeitete und erweiterte Duden-Rechtschreibung vom Juli 2013. Für die Grammatik halten wir uns an das Standardwerk «Richtiges Deutsch» von Heuer, Flückiger, Gallmann, erschienen in der 30., überarbeiteten Auflage im Januar 2013.

 

Wo auf unterschiedliche Schreibweisen zurückgegriffen werden kann, ziehen wir im Sinne einer einheitlichen Orthografie die Vorzugsvariante der Duden-Redaktion in aller Regel vor. Selbstverständlich korrigieren wir auch nach allen anderen Zulässigkeiten, welche die deutsche Sprache bietet, sofern dies vom Autor gewünscht wird.

Die Typografie als Handwerk im Gestaltungsprozess von Schriftstücken dient dazu, einem Dokument nach technisch-ästhetischen Gesichtspunkten ein professionelles und lesefreundliches Aussehen zu verleihen. Dabei stehen dem geübten Auge des Layoutkorrektors eine Vielzahl mikro- und makrotypografischer Eingriffsmöglichkeiten in einen Textkörper zur Verfügung, um Satzspiegel und Weißraum, Schriftsatz, Durchschuss oder Laufweite aufeinander abzustimmen, Zeilenabstände, Zeilenfall, Einzüge und Umbrüche anzupassen oder Ligaturen einzubetten.

 

Ein ganzheitliches Layoutkorrektorat, wie wir es in der Korrektorenstube vornehmen, umfasst neben dem Fließtext auch alle Überschriften, Verzeichnisse, Darstellungen, Legenden, Titel und Zwischentitel, Fuß- und Kopfzeilen und die Paginierung. Auch Titelblattgestaltungen nehmen wir auf Wunsch vor, ebenso die Buchrückendarstellung.

 

Bei der Überarbeitungen von studentischen Schriften und Abschlüssen achten wir besonders auf die jeweiligen formalen Institutsrichtlinien und überprüfen die vorgegebene Gliederungsstruktur und das Layout gemäß der jeweiligen Hausregeln.

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